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Salzwasser Elektrolyse

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Salzelektrolyse zur Poolwasserpflege

Die Desinfektion des Poolwassers ist für jeden Poolbesitzer unumgänglich. Die häufigste Methode dabei ist der Einsatz von Chlor in unterschiedlichem Zustand. Von Granulat über Tabletten unterschiedlicher Größe bis zu flüssigem Chlor, auch Chlorbleichlauge genannt, wird dieses Produkt eingesetzt.

Seit einigen Jahren hat sich als Parallelverfahren dazu der Einsatz von Salzelektrolyse etabliert. Die Aussage: „Salz statt Chlor“ ist nicht korrekt, da durch dieses Verfahren Chlor hergestellt wird. Dieses selbst produzierte Chlor hat einige Vorteile:

  • Es ist immer bedarfsgerecht und ohne großen Aufwand verfügbar.
  • Der direkte Kontakt und Umgang mit Chlorbleichlauge wird vermieden.
  • Das erzeugte Chlor ist immer „frisch“ und hochaktiv, denn gerade Chlorbleichlauge hat die Eigenschaft, durch Lagerung an Wirkung zu verlieren.
  • Die Grundzutaten sind Salz, Wasser und Strom, das ist einfach und kostengünstig im Betrieb
  • Das Poolwasser hat durch dieses Verfahren einen ganz leichten Salzgehalt von ca. 0,3 bis 0,5%. Das entspricht in etwa dem Salzgehalt der Tränenflüssigkeit. Durch diesen leicht salzigen Zustand wird eine wohltuende Pflege für die Haut erreicht.

Gerade für Menschen, die an Hautkrankheiten leiden oder allergisch reagieren, ist die Salzelektrolyse die ideale Poolwasserdesinfektion. Das auf diese Weise behandelte Wasser fühlt sich angenehm weich an, hat jedoch so eine geringe Salzkonzentration, dass es nicht salzig schmeckt. Im Vergleich: die Salzkonzentration im Meerwasser beträgt etwa das Zehnfache.

Wie funktioniert Salzelektrolyse

Das Prinzip der Salzwasserelektrolyse ist einfach. Schwimmbadsalz wird in einer Konzentration von ca. 3gr/l direkt in das Poolwasser gegeben. Das Gerät zur Salzelektrolyse ist direkt in den Wasserkreislauf des Pools integriert. Während des Filterbetriebes durchläuft dieses gesalzene Wasser die Elektrolysezelle, die das im Wasser befindliche Salz aufspaltet und es entsteht anorganisches Aktivchlor, welches zuverlässig für die Wasserdesinfektion sorgt. Durch Rückspülvorgänge usw. geht ein Teil des Salzes im Beckenwasser verloren, d.h. es wird normalerweise 1 bis 2mal im Jahr weiteres Salz zugeführt. Der Poolbesitzer benötigt also nur einen sehr geringen Zeitaufwand, um eine optimale Entkeimung des Wassers zu erreichen.

Verschiedene Geräte zur Salzelektrolyse

Im privaten Bereich werden überwiegend sogenannte Rohrzellenelektrolyse-Geräte eingesetzt. Die Auswahl des Gerätes richtet sich in erster Linie nach der Beckengröße. Auch bei kleineren Becken ist der Einsatz möglich. Jedes Gerät beinhaltet zunächst einmal eine elektronische Steuereinheit und eine Elektrolysezelle. Vorteilhaft ist es auf jeden Fall, auch die unumgängliche pH-Regelung gleich mit über das Gerät laufen zu lassen. Über das Display der Geräte werden alle notwendigen Informationen angezeigt. Hochwertige Geräte haben die Möglichkeit für eine Stoßchlorierung integriert.

Was ist beim Gebrauch von Salzelektrolyse zu beachten

Auch bei dieser Desinfektionsmethode muss – genau wie bei jedem anderen Verfahren zur Poolwasserpflege auch – auf den richtigen pH-Wert des Wassers geachtet werden.

Bereits bestehende Becken, egal ob Außen oder Innenpool, können jederzeit auf die Salzwasserelektrolyse umgerüstet werden. Das Verfahren ist für folgende Pool-Oberflächen geeignet: Polyester, Folie, Fliesen, Beton, Fiberglas. Die eingesetzte Poolausstattung muss für Solewasser geeignet, d.h. in der Regel mindestens aus Edelstahl V4A, Titan oder PVC gefertigt sein. Ebenso ist darauf zu achten, dass in vorhandenen Wärmetauschern oder Elektroheizern die relevanten Teile aus Titan gefertigt sind.

Durch im Wasser enthaltene Calcium- und Hydrogen-Carbonat-Ionen können die Elektroden der Elektrolysezelle im Laufe der Zeit verschmutzen, deshalb sollte eine regelmäßige Reinigung erfolgen. Einige Geräte sind auch mit selbstreinigender Zelle ausgestattet.

Hochwertige Geräte haben oft zusätzliche Funktionen integriert oder können optional aufgerüstet werden, z.B. mit Filtersteuerung, Poolbeleuchtung, Wärmeregelung.